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Chronik | Archiv

Harzreise 2011

Vom 9. bis 10.Juli bereisten Waldbesitzer aus dem Vereinsgebiet der Forstbetriebsgemeinschaft Neustadt-Uffenheim den Harz. Das Internationale Jahr der Wälder ruft förmlich dazu auf, andere Waldgebiete Deutschlands zu erkunden und deren Gegebenheiten kennenzulernen. So organisierte der Förster der FBG, Herr Helge Schneider, für 25 interessierte Waldbesitzer die Fahrt in den Oberharz.
 
Zunächst wurde die übersichtliche Gruppe von Herrn Burkhard von Koppen, Leiter der Stadtforst Osterode am Harz, begrüßt. Bei einem herrlichen Blick über die Sösetalsperre, die ihr Trinkwasser vom Harz bis nach Bremen leitet, wurden die Kenndaten für den westlichen Harzbereich vorgestellt. Die geringeren Jahresdurchschnittstemperaturen und höheren Niederschläge (1.200mm) im Vergleich zu unseren Klimawerten bescheren andere Wuchsbedingungen. Bei einem Rundgang durch die Stadtforst konnten dementsprechende Fichtenbestände begutachtet werden. Hier wird die Waldwirtschaft von anderen wesentlichen Gegebenheiten beeinflusst. Das Rotwild verursacht enorme Schälschäden, die wirtschaftliche Verluste mit sich bringen. Auch die Holzbringung in den Harzer Berglagen ist schwierig und kostenintensiv.

 
Die Reise führte weiter nach Riefensbeek-Kamschlacken. Dort wurde der Nationalpark Harz vorgestellt und anschließend mit Herrn Andreas Rössler von den Niedersächsischen Landesforsten diskutiert, bevor alle Teilnehmer zum Hammerstein, einer Geröllblöße fuhren, um einen Überblick über die Harzer Wälder zu erleben. Hier konnten die Betrachter anhand der Waldbilder die unterschiedlichen Betriebsformen erkennen. Der Wirtschaftswald und der Nationalpark stellten sich unterschiedlich da und ließen den Wortbegriff "schön" relativ erscheinen.


Ein weiteres Ziel war das Torfhaus. Diese Gegend ist bezeichnend für den Moortyp "Hochmoor". Die Hochmoore werden durch Niederschläge mit Wasser gespeist und stellen für Pflanzen extrem saure Bedingungen da. Untersuchungen haben stellenweise einen vergleichbaren pH-Wert wie den bei Salzsäure festgestellt. Parallel zu verschiedenen Pflanzenarten bietet das Torfhaus einen faszinierenden Blick auf den Brocken, den mit 1.141 m ü. NN höchsten Berg Norddeutschlands. Der Brocken ist im Jahresdurchschnitt 2,6°C kühl. Um klimatisch den Harz mit den Alpen zu vergleichen, müssten ca. 1000 Höhenmeter den Harzer Bergen hinzugerechnet werden.

Weiter zeigte die forstlich geprägte Harzreise den Interessierten eine Auswahl an Bäumen aus aller Welt auf. Am Südwestrand des Harzes wachsen im "Welt Wald" der Niedersächsischen Landesforsten Gehölze aus Nordamerika, Asien und weitläufigen Gebieten Europas. Die Vielfalt begeisterte alle bei einem Spaziergang entlang von Mammutbäumen, Gelbkiefern, großen Tulpenbäumen oder beispielsweise unzähligen Birkenarten. Waldbesitzer können sich so einen Überblick über andere Waldbestände und Wuchsgemeinschaften verschaffen und dabei für hiesige Verhältnisse Kenntnisse erlangen. Vielleicht erhöht auch dies, die Vielfalt in unseren Wäldern.





Abschließend ging es für die Gruppe unter Tage. Der Harz wurde einst durch den Bergbau geprägt. Vor allem Erz und Silber wurden gewonnen. Da der Harz immer noch Erze bevorratet, könnte es in einigen Jahrzehnten erneut zu einem Abbau unter Tage kommen. Die damalige ökonomische Phase beeinflusste wesentlich den Waldbau, so wurde u.a. Grubenholz benötigt. Heutzutage sind die Gruben mit ihren unzähligen Stollen und Schächten teils den Besuchern zugängig gemacht wurden. So auch die Gruben "Lautenthals Glück". In diese Fährt heute eine Grubenbahn hinein und lässt die Besucher die Arbeit der Harzer Bergleute näher bringen.



                

Nach der Grubenfahrt führte der Weg über den Harz zurück nach Mittelfranken. Da die Mitreisenden die Harzreise als informativ und unterhaltsam empfunden haben, bleibt weiteren Waldbesitzern die Möglichkeit entsprechende Informationen bei Herrn Schneider über die FBG zu erfragen, um durchaus selbst diese Gegend zu erkunden.




Großer Bayerischer Waldbesitzertag 2011
Am Freitag, den 15.07.2011 von 10.00 bis 13.00 Uhr im Bergwaldtheater der Stadt Weißenburg i.Bay.

Der Waldtag in Weißenburg i. Bay. ist der wichtigste forstpolitische Termin in diesem Jahr und er wird Auswirkungen auf die Folgejahre haben. Ministerpräsident Horst Seehofer kann nicht nur in Bayern die Weichen stellen, sondern auch die Bundesregierung im Sinne der Waldbesitzer beeinflussen. Dies ist von besonderer Bedeutung, da verstärkt von der Umweltseite Forderungen nach Stilllegung von Wäldern erhoben werden. Dagegen müssen wir vorgehen. Die Stilllegung von Wäldern ist nicht nachhaltig. Forstwirtschaft muss auf der gesamten Waldfläche möglich sein.
 
Diese Forderung kann glaubwürdig nur von Waldbesitzern selbst vorgebracht werden. Eine starke Präsenz aller Waldbesitzarten ist daher von großer Bedeutung. Die Energiewende und der Klimawandel ziehen Veränderungen nach sich, die sich nicht zum Nachteil der Forstwirtschaft auswirken dürfen. In Bayern gibt es 700.000 Waldbesitzer. Ein volles Haus soll dem Ministerpräsidenten diese Zahl augenscheinlich werden lassen. Es ist dringend erforderlich, dass die Waldbesitzer verstärkt auf sich und ihre Leistungen aufmerksam machen und ihre Forderungen stützen.

Kommen Sie bitte zahlreich am 15. Juli 2011 nach Weißenburgi.Bay.

Die FBG ist bemüht Fahrgemeinschaften nach Weißenburg zu organisieren. Daher melden Sie sich bitte bei Interesse rechtzeitig in der Geschäftsstelle der Forstbetriebsgemeinschaft Neustadt-Uffenheim.



Internationale Jahr der Wälder  (04.01.2011 - FBG)                                                             

Die UN hat das Jahr 2011 zum Internationalen Jahr der Wälder ausgerufen. Diesem Ausruf sind das Bay. Staatsministerium für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, die Landesanstalt für Wald und Forstwirtschaft, das Zentrum Wald-Forst-Holz, die Bay. Staatsforsten AöR, der Bay. Waldbesitzerverband und der Bay. Bauernverband gefolgt und haben die Initiative "Forstwirtschaft schafft Leben" gestartet.
Dieses Jahr soll mit zahlreichen Aktionen das Bewusstsein für den Wald stärken. Die Chance, den Wald mit seinen vielfältigen nützlichen Eigenschaften der Gesellschaft darzustellen, soll genutzt werden. Es liegt an jedem einzelnen Waldbesitzer seine Leistung aufzuzeigen. Denn durch den Waldbesitzer und Bewirtschafter gibt es den Wald und resultierend den einheimischen Rohstoff Holz, die Möglichkeit zur Erholung in der Natur Wald und vieles mehr.
An dieser Stelle ist bereits auf den großen Waldtag mit Ministerpräsident Horst Seehofer am 15. Juli 2011 in Weißenburg hinzuweisen. Außerdem soll für den 25. Juni 2011 die "Lange Nacht des Waldes" geplant werden.


 

Werksbesichtigung bei Ziegler Betzenmühle am 26. November 2010

Die Forstbetriebsgemeinschaft hat in gemeinsamer Organisation mit den Waldrechtlern Gutenstetten einen Ausflug zum Thema "Sägeindustrie" veranstaltet. Die interessierten Waldbesitzer haben die Firma Ziegler  Holzindustrie nahe Plößberg besucht und das dortige Werk besichtigt.


Nach einem informativen Vortrag über die Entstehung des Sägewerks und die Rundholzbearbeitung konnten die Teilnehmer die verschiedenen Abschnitte der Holzbearbeitung begutachten. Die Firma Ziegler, die sowohl Lang- als auch Kurzholz einschneidet, konnte in ihren vielseitigen Werken beeindruckend die Aufarbeitung vorstellen.


Die Waldbesitzer aus Gutenstetten und Umgebung konnten beobachten, wie das Holz entrindet und anschließend gemessen wird. So konnten alle Teilnehmer erleben, wie sich der weitere Werdegang des eigenen Holzes darstellen kann, welches sie in Gutenstetten einschlagen.


Nach der informativen Führung und Einblicke in das große Heizwerk der Firma Ziegler folgte ein ausgiebig gutes Mittagessen, bei welchem die erlebten Eindrücke diskutiert wurden.

Anschließend fuhren die Waldrechtler mit neuen Bildern aus der Oberpfalz zurück nach Mittelfranken.






FBG - Ausflug am 23. April 2010

Der diesjährige Ausflug hatte abwechslungsreiche Programmpunkte parat. Zunächst besuchten die Teilnehmer das Werk der Firma Heizomat. In der Nähe von Gunzenhausen konnten sich die interessierten Mitglieder der Forstbetriebsgemeinschaft einen Einblick über die Herstellung von Hackschnitzelheizungen als auch von mobilen Hackern verschaffen. Die Gruppen wurden über das Betriebsgelände geführt und dabei wurden die wesentlichen Stationen von der Produktion bis zur Fertigstellung vorgestellt.

Anschließend fuhr die über 100 Teilnehmer große Gruppe weiter zum Brombachsee. Mit der MS Brombach wurde der künstlich angelegte Brombachsee erkundet. Während der Fahrt wurden alle mit einem Mittagessen versorgt. Die Besucher des Trimaran konnten so Informationen über den Brombachsee, deren Notwendigkeit, Herstellung und Fertigstellung erfahren.

Nachdem alle Teilnehmer wieder festen Boden unter den Füßen hatten, fuhren die zwei Busse weiter nach Triesdorf. In Triesdorf wurde den interessierten Mitgliedern ein Vortrag über Energiewald angeboten. Hier wurden informativ Eindrücke, Zahlen und Fakten über die verschiedenen Versuche geschildert. Nach dem theoretischen Teil wurde die angelegte Pappel- und Weidenplantage besichtigt.

Bevor die Reisenden die Fahrt nach Oberdachstetten fortsetzten, um dort in geselliger atmosphäre Abendbrot zu essen, wurde noch die Hackschnitzelheizung von Triesdorf besichtigt. In der Gasthofbrauerei Haag in Oberdachstetten war dann der letzte Halt, bevor es zurück nach Neustadt ging. Für die Teilnehmer ging ein abwechslungsreicher Ausflug mit verschiedenen Eindrücken und Erlebnissen vorbei.


FBG Rundschreiben Winter 2008 - 2009 ist veröffentlicht.

Das aktuelle Rundschreiben ist als pdf-Datei hier zu öffnen -> Download.


FBG - Ausflug am 19. Juni 2009

Der zweite Ausflug in diesem Jahr führte alle interessierten Mitglieder der Forstbetriebsgemeinschaft in den Bereich Röttingen - Taubertal. Somit sollte den Waldbesitzern aus dem Neustädter Bereich der westlichste  Teil des Vereinsgebietes der Forstbetriebsgemeinschaft vorgestellt werden. Vor allem sollte die Waldlehrfahrt den Teilnehmern die Waldbewirtschaftung in diesem laubholzgeprägten Gebiet näher bringen. Dementsprechend wurde im "Schönstheimer Wald" nahe der Stadt Röttingen die Laubholzwirtschaft durch den dortigen Forstrevierleiter der Bayerischen Forstverwaltung, Herrn Rüb, vorgestellt. Zudem erläuterte Herrn Engelhardt, Mitglied des Hauptausschusses der Forstbetriebsgemeinschaft, die Besonderheiten der Gemeinde Schönstheim.

          

Nach dem Mittagessen in den "Frankenstuben" bei Röttingen wurden noch weitere Waldbilder vorgestellt. Anschließend wurde der Wildpark Weikersheim besucht. Nach einem Spaziergang über das Gelände konnten sich alle Teilnehmer bei Kaffee und Kuchen stärken.

Eine Rundfahrt durch die Weinberge bei Röttingen rundeten den Nachmittag ab. Hier konnten sich alle Interessierten zum Thema Weinbau weiterbilden. Herr Engelhardt informierte die Zuhörer über die verschiedenen Rebsorten und gewährte einen Einblick in die Kunst des Weinbaus.

                         

Anschließend an den Ausführungen zum Weinbau konnten die Mitreisenden verschiedenste Weinsorten probieren. Denn der Rundgang durch die Weinberge führte die Gruppe in die Winzerstuben Engelhardt. Dort angekommen wurden alle in geselliger Atmosphäre bewirtet, bevor die Rückfahrt nach Neustadt/Aisch angetreten wurde.
    




FBG - Ausflug am 05. Juni 2009

Am Freitag, den 05.06.2009 fand der erste Ausflug des Jahres 2009 statt. Dieses Jahr veranstaltet die Forstbetriebsgemeinschaft zwei Waldlehrfahrten. Während die zweite Fahrt am 19.06.2009 in den Bereich Röttingen, Taubertal geht, konnten sich die interessierten Waldbesitzer nun einen Überblick über die Waldbewirtschaftung im Neustädter Raum verschaffen. Diese Thematik wurde aufgegriffen, da das Gebiet der Forstbetriebsgemeinschaft durch verschiedene Waldregionen geprägt ist. So konnten vor allem die Waldbesitzer aus dem unterfränkischen Gebiet einen Einblick in die Neustädter Fichten- und Kiefernbestände gewinnen.

                                  

                                                                                                                                                                       Am Vormittag fand eine Waldführung zum Thema "Verjüngung von
      Tanne und Laubholz ohne Zaun" statt. Die
Gruppe wurde vom örtlichen
      Revierleiter der Bayerischen Staatsforsten, Herrn Geck, geleitet. Nach
      einem kurzen Vortrag über die Notwendigkeit, Verjüngung ohne Zaun
      zu begründen, wurden verschiedene
Waldbilder begutachtet und
      über den Einfluss der Jagd auf den Wald und dessen Verjüngung
      diskutiert.

 


Nach einer Rundfahrt durch Fichten- und Kiefernbestände, zu denen Herr Geck interessante Informationen ausführte, wurden die Waldbesitzer von Herrn Lehrieder, Forstrevierleiter der Bayerischen Forstverwaltung, durch die Klosterkirche in Münchsteinach geführt. Hier konnten die Interessierten einen umfangreichen Einblick über die Entstehung der dreischiffigen Pfeilerbasilika und dem geschichtlichen Verlauf der Klosteranlage erhalten.

                   

Nach den kirchgeschichtlichen Ausführungen wurde das Biomasseheizwerk in Neustadt/Aisch besichtigt. Herr Götz, Geschäftsführer der Forstbetriebsgemeinschaft, informierte die Waldbesitzer detailliert über die Wärmeversorgung mit Hackschnitzeln. Die Besucher des Heizwerkes konnten auch interessante Informationen über die Verwertung von Waldrestholz erhalten.

                   

                   Abschließend wurde die Waldlehrfahrt in gemütlicher
                   Atmosphäre bei einem Abendessen in der Neustädter
                   Kohlenmühle beendet und die Teilnehmer traten mit
                   dem Bus die Rückfahrt in Richtung Röttingen,
                   Taubertalregion an. Dorthin findet am 19.06.2009 der
                   Gegenbesuch der Neustädter Waldbesitzer statt.







Waldbesitzertag Mittelfranken in Ansbach am 06.Juli 2008

Am Sonntag, den 06.07.2008, fand zum ersten Mal der Waldbesitzertag Mittelfranken statt. Rund 4000 Besucher, Waldbesitzer und am Wald interessierte, fanden sich auf dem Gelände der Fachhochschule Ansbach ein. Eröffnet wurde die Veranstaltung um 10.30 Uhr durch den Schirmherrn , Herrn MdL Jürgen Ströbel. Weitere Grußworte folgten von der Waldkönigin Andrea Fritz, dem Behördenleiter des ALF Ansbach Friedrich Luger sowie unserem 1. Vorstand Robert Kaiser als Vertreter der Forstwirtschaftlichen Vereinigung Mittelfranken.

      
Alle wichtigen Ansprechpartner den Wald betreffend waren mit Ständen und Vorführungen vertreten: Von den Forstbetriebsgemeinschaften über das mobile Sägewerk bis zur Baumschule.
Die Forstbetriebsgemeinschaft Neustadt/A. - Uffenheim e.V. stand an ihrem Stand mit Ansprechpartnern für alle Fragn den Wald betreffend bereit und präsentierte die Laubholzvermarktung in Mittelfranken.

      
Neben dem Waldforum im Innenhof der Fachhochschule fanden in den Hörsälen Fachvorträge statt, zu verschiedenen Themen den Wald betreffend. Auch hier beteiligte sich die Forstbetriebsgemeinschaft Neustadt/A. – Uffenheim e.V. mit dem Vortrag „Die Forstbetriebsgemeinschaft – Partner der Waldbesitzer“, der reges Interesse fand (Vortrag als Download).

            
Abgerundet wurde die Veranstaltung durch ein Theaterstück des Ensemble Theater Interaktiv München.
Alle Beteiligten waren sich einig, dass der erste Waldbesitzertag Mittelfranken eine gelungene Veranstaltung war, die wiederholt werden sollte.



FBG - Ausflug am 13.06.2008

Der diesjährige Ausflug der Forstbetriebsgemeinschaft Neustadt/A. – Uffenheim e.V. führte mit einer knapp 90 Leuten starken Gruppe nach Thüringen. Nach ungefähr drei Stunden Fahrt war Ankunft am ersten Exkursionspunkt, dem Nationalpark Hainich. Dort gab es von einem Nationalpark-Ranger eine Führung durch den beeindruckenden Baumkronenpfad, der durch die Wipfel eines Teils des Hainich führt. Der Ranger erklärte die Besonderheiten im Nationalpark, angefangen von der Waldbewirtschaftung, dem Tourismus bis zum Jagdmanagement.

           

Nach einem Mittagessen im Hotel "Zum Herrenhaus" in Hütscheroda, in der Nähe vom Nationalpark, wurde von Herrn Wichmann, ein Revierförster der Thüringischen Landesforstverwaltung, in einem kurzen Vortrag die Entwicklungsgeschichte des Nationalparks Hainich erläutert. Anschließend fuhr die Gruppe noch zu der ehemaligen militärischen Einrichtung "Kindel" und erhielt von Herrn Wichmann Informationen über die heutige Nutzung und Bewirtschaftung sowie über die an den Nationalpark angrenzenden Wälder, welche vom Thüringer Forstamt Hainich-Werratal betreut werden.






Die Fahrt ging weiter in Richtung Heimat, über den Thüringer Wald, bis in die Gegend von Meiningen. Das Ziel war die Johanniterburg bei Kühndorf. Sie liegt zwischen Suhl und Meiningen am Fuße des Dolmar. Auf der Burg gab es eine Führung und anschließend wurde die Gruppe in den Räumen der Burg mit einem Abendessenbuffet verköstigt.

                

Nach einem rundum gelungenen Tag war gegen 23.00 Uhr Ankunft in Neustadt/Aisch.

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Jägerausbildung

  • BJV: "Jetzt Jäger werden bei der Jäger-Schule im Landkreis Neustadt/Aisch - Bad Windsheim. Sie sind interessiert an Wald und Feld, Wasser, Wild und allem, was da kreucht und fleucht, wächst und blüht...Sie möchten gerne mehr wissen über das gesamte Naturgeschehen unserer Heimat und aktiv daran teilhaben...kurz, Sie wollen ein passionierter Jäger, eine passionierte Jägerin werden? Dann kommen Sie zu uns."
    • mehr Informationen erhalten Sie durch die pdf-Datei > BJV-Jagdschule <
    • oder bei den Lehrgangsleitern: Ludwig Saule Tel.: 09842-8577 bzw. 0160-7184953 sowie per Email ludwigsaule@freenet.de  und  Dieter Keck Tel.: 09165-1219.

  • ÖJV: "Zielgerichtet - kompetent - zukunftsorientiert. Die Jägerausbildung im ÖJV Bayern. Die Absolventen der ÖJV-Jägerausbildung sollen ein Verständnis für den im Bayerischen Waldgesetz verankerten Grundsatz "Wald vor Wild" haben und handwerklich in der Lage sein, diesen Grundsatz umzusetzen."
    • mehr Informationen erhalten Sie durch die pdf-Datei > ÖJV-Jägerausbildung <
    • oder auf der Internetseite http://www.alf-la.bayern.de/jaegerpruefung
Für den Inhalt sind die beiden Verbände (BJV und ÖJV) verantwortlich.




Wald im "Aufwind"                                                                                  
FLZ vom 23.07.2009

Forstbetriebsgemeinschaft meldet gute Preisentwicklung

Der Holzmarkt springt wieder an, auch die Kiefer ist gesucht. Wie von der Forstbetriebsgemeinschaft Neustadt/Uffenheim berichtet wird, ist der Holzmarkt derzeit wieder im Aufwärtstrend. Was dringend nötig ist, muss doch "auch der Wald zum landwirtschaftlichen Betriebsergebnis beitragen".

Fichtenkäferholz ist bis jetzt nach Feststellung der Forstbetriebsgemeinschaft (FBG) durch die andauernde feuchte Witterung nur in sehr geringem Umfang angefallen. Einige Sägewerke hatten sich im Winter offenbar nur unzureichend mit Rundholz eingedeckt und sind jetzt deutlich unterversorgt. "Die Angst vor der Wirtschaftskrise dürfte hier eine entscheidende Rolle gespielt haben", vermutet FBG-Geschäftsführer Hans Götz.

Wie er gegenüber der FLZ ausführte, geht Fichte derzeit zum Preisniveau des vergangenen Winters zügig weg. Auch schwache Kiefer aus Durchforstungen wird von mehreren Kunden zu steigenden Preisen wieder nachgefragt. "Ob der Aufwärtstrend über den Winter anhält, kann derzeit niemand sagen", so Götz.

Jedenfalls sollte jetzt versucht werden, vorhandene Nachfragen zu bedienen. Götz: "Anders als in der Landwirtschaft, kann der Waldbesitzer auf Nachfragen flexibel reagieren, die Milch muß jeden Tag weg; Holz machen wir, wenn wir inen Absatz haben".

Deswegen werde es im Holz auch die Preissprünge von plus/minus 100 Prozent von einem auf das andere Jahr nicht geben. Der Wald könne somit uch helfen das Landwirtschaftliche Betriebsergebnis zu stabilisieren.

Vor allem bei Durchforstungen, wo nur die schlechten und überzähligen Stämme entnommen werden, entsteht nach Feststellung des Geschäftsführer der Forstbetriebsgemeinschaft "neben dem Geldertrag auch noch ein Gewinn für den Wald, da der Zuwachs auf die guten Bäume verlagert wird". Wo Waldbesitzer den Einschlag nicht selbst durchführen kann, helfe die Forstbetriebsgemeinschaft weiter.


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Käferholz gefragt – Absatz derzeit gesichert                                          
Pressemitteilung vom 06.05.2009

Wie die Geschäftsstelle der Forstbetriebsgemeinschaft Neustadt Uffenheim mitteilt, wird
heuer wieder mit vermehrtem Auftreten der Fichtenborkenkäfer gerechnet.

Die warme Witterung der letzten Wochen hat Buchdrucker und Kupferstecher mobilisiert.
Die Fallen für Probefänge waren randvoll und auch erster „Stehendbefall“ wurde festgestellt.
Wichtig ist jetzt die Befallsnester zu finden und das befallene Holz einzuschlagen. Zum einem
um die Käfer aus dem Wald zu bringen und einem Wiederausflug und weitere Schäden zu
vermeiden.

Andererseits ist es auch wichtig, die Qualität des Holzes zu erhalten. Die Käfer schleppen
einen Pilz in den Baum, der zur Verblauung des Holzes führt.
Verfärbte Hölzer sind nicht mehr für jeden Verwendungszweck geeignet und haben einen
niedrigeren Preis.

„Aufgrund der Zurückhaltung beim Holzeinschlag im vergangenen Winter, ist der Markt
derzeit für Fichte durchaus aufnahmefähig, so dass wir davon ausgehen, dass das Holz auch
zügig abgefahren wird“, berichtet der Geschäftsführer der FBG Hans Götz.

Wichtig ist vor jedem Einschlag die Aushaltung und Sortierung mit der Forstbetriebsgemeinschaft
abzustimmen. Die Abnehmer haben unterschiedliche Wünsche was Sortierung
und Stärken angeht.

Die Preise sind zwar ca. 5,--€ niedriger als im Winter, aber durchaus noch auskömmlich. Zu
übermäßigen Preisrücknahmen besteht derzeit kein Anlass.
Auch Kronenmaterial kann einer vernünftigen Verwertung zugeführt werden, Hackschnitzel
werden auch im kommenden Winter gesucht sein.

Wo der Waldbesitzer die Arbeiten nicht mehr selber durchführen kann, stehen Unternehmer
zur Verfügung, sowohl händische als auch maschinelle Aufarbeitung ist möglich.

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07.11.2008

Presseinformation des Amtes für Landwirtschaft und Forsten Uffenheim, Bereich Forsten Neustadt/A. und der Forstbetriebsgemeinschaft Neustadt-Uffenheim e.V.

Neuer Fichtenschädling? - Waldbesitzer beunruhigt

In letzter Zeit häufen sich bei den Forstleuten der Bayerischen Forstverwaltung und der Forstbetriebsgemeinschaft Anrufe von besorgten Waldbesitzern. Sie berichten von einer auffälligen Braun- bzw. Rotfärbung der Kronen ihrer Fichten.

Im Herbst kam es in verschiedenen Fichtenbeständen im ganzen Landkreis zu einer Verbraunung und Verlichtung aus dem Kroneninneren heraus.

Es handelt sich hier meist um eine sogenannte „Nadelröte“, ausgelöst durch Pilzbefall. Kommt es zu einer Schwächung des Baumes, z.B. wegen einer längeren Trockenperiode können sich die Pilze rasch in der Nadel ausbreiten. In der Folge verfärben sich die Nadeln auffällig rot oder braun. Eine Gefahr, dass dies zum Absterben der Fichten führt, besteht nicht. Der normal herbstliche Abwurf von Fichtennadeln wird oft wesentlich von dem Pilz mitverursacht.

Allerdings kann immer noch keine Entwarnung in der Borkenkäferproblematik gegeben werden. Wie Nicolle Fichtner von der Forstbetriebsgemeinschaft berichtet, werden die Symptome oft mit Kupferstecherbefall verwechselt. Verfärbt sich die Baumkrone von innen her rotbraun, deutet das eher auf Nadelröte hin, wird die Krone gesamt rot oder vom Wipfel her, kann hier die Ursache der Borkenkäfer sein.

Die Kontrolle solcher Befallsherde ist von größter Wichtigkeit, um befallenes Holz noch rechtzeitig im Winter vor Wiederausflug der Borkenkäfer fällen zu können, empfiehlt Dr. Albrecht, Leiter des Bereichs Forsten am Amt für Landwirtschaft und Forsten.

Sollten Sie sich unsicher sein oder weitere Fragen haben, wenden Sie sich bitte an ihren zuständigen Revierförster des Amtes für Landwirtschaft und Forsten oder an ihre Forstbetriebsgemeinschaft.
Auszug in der FLZ.

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FLZ 29.10.2008

Der Holzmarkt im Oktober aus der Sicht der Forstbetriebsgemeinschaft Neustadt/Uffenheim

Die Preise sind "auskömmlich"

Die ersten Verträge sind abgeschlossen - Eiche wird nachgefragt, Buchenstammholz nicht.
Die Geschäftsstelle der Forstbetriebsgemeinschaft Neustadt/Uffnheim teilte mit, dass jetzt für die Hauptsortimente Im Bereich Nadelholz Verträge vorhanden sind. Wohl würden die Spitzenpreise des Vorjahres nicht ganz erreicht, jedoch seien die Preise "auskömmlich" und lägen über dem Durchschnitt der letzten Jahre.

Käferholz kam im vergangenen Sommer weniger als erwartet, sodaß der Rundholzbestand  vieler Säger aufgebraucht sind. Vor allem Frischholz ist gesucht. Frische Fichte kann derzeit in unserem Raum bis 75,--€/fm erzielen.  Bauholzkiefer erlöst bis 62,--€/fm. Höhere Angebote müssen kritisch hinterfragt werden, und werden oft durch übermäßige Abklassifizierung der Güte oder Maßdifferenzen bei nicht zertifizierten Sägewerken wieder geglättet.

Dennoch zeigen die Märkte im Bereich Sägeholz aufgrund der schwachen Wirtschaftslage im Dollarraum aber auch im Innland etwas Verunsicherung. Dies spiegelt sich in den Laufzeiten der Verträge wieder, die vorerst nur für das 4. Quartal 2008 abgeschlossen wurden. 

Beim Papierholz wird aufgrund von Werksschließungen einiger Fabriken im südwestdeutschen Raum mit einem verzögerten Mengenabfluss und Preisrücknahmen gerechnet.

Spanholz minderer Qualitäten scheint aufgrund zunehmender Nachfragen aus dem Energieholzsektor eher etwas anzuziehen.

Beim Laubholz ist gute Eiche für Furnier und Fasshersteller wieder gesucht und kann die Vorjahrespreise wieder erreichen. Auch Eichen in Parkettqualität werden weiterhin gebraucht, allerdings geraten auch sie aufgrund der schlechten Bauwirtschaft preislich unter Druck.

Buchenstammholz besserer Qualitäten fragt der Markt kaum nach, hier sollte wo möglich Zurückhaltung beim Einschlag geübt werden. Schlechtere Qualitäten finden bei der Buche im Brennholz guten Absatz.

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Wälder im Landkreis sind zertifiziert  – Garant für ordentliche Waldwirtschaft                FLZ 24.10.2008

Vor Ort-Kontrolle im Markt Erlbacher Gemeindewald.

Zusammen mit der Försterin der Forstbetriebsgemeinschaft Neustadt Uffenheim Nicolle Fichtner und dem Markt Erlbacher Förster Karl Gadelmeier fand im Markt Erlbacher Gemeindewald in der letzten Woche ein sogenanntes Vor-Ort-Audit statt.

Sämtliche Mitgliedsflächen der Forstbetriebsgemeinschaft Neustadt/Uffenheim sind bei PEFC zertifiziert. Die Verbraucher wollen heutzutage wissen, wo ihr Bauholz, die Spanplatte oder auch das Briefpapier herkommt. Zweifelhafte Produkte aus irgendwelchem Raubbau haben beim Kunden schlechte Karten.

Daß ein Zertifikat nicht umsonst zu haben ist, zeigen die Ansprüche, die PEFC an die Waldbewirtschaftung stellt: so soll der Waldboden keinesfalls auf ganzer Fläche befahren werden, der Einsatz von biologisch abbaubaren Ölen ist Voraussetzung, Wildbestände sollen den entsprechenden Standorten angepaßt sein, Düngung und Herbiziteinsatz sollen sich auf wenige Ausnahmen beschränken..

Auf Unfallsicherheit und soziale Aspekte bei der Beschäftigung von Arbeitnehmern wird besonderer Wert gelegt.

Daß im Markt Erlbacher Gemeindewald alles vorbildlich läuft, konnte Förster Gadelmeier dem Zertifizierer Wilfried Stech anläßlich einer Waldbegehung vorführen.

Der Markt Erlbacher Wald ist vorbildlich erschlossen, Flächen werden nur auf den Rückegassen befahren, regelmäßig finden Durchforstungen statt, die Arbeiten werden von heimischen Forstunternehmern durchgeführt, und auch für den Nachwuchs wird über Pflanzung und Eichensaat gesorgt.

Neben dem Markt Erlbacher Wald wurden noch 18 Waldbesitzer überprüft. Größere Beanstandungen gab es nirgends. Einzig beim oft zu hohen Wildbestand, der eine natürliche Verjüngung des Waldes verhindert, sieht Wilfried Stech noch Verbesserungspotential.

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Holzmarkt im August - Borkenkäfersituation
                                                          Hans Götz, 21.08.2008

Wie von der Geschäftsstelle der Forstbetriebsgemeinschaft berichtet wird, hält sich der Anfall von Borkenkäferholz bislang in Grenzen. Während in den Vorjahren um diese Zeit bereits bedeutende Mengen verwertet werden mußten, ist es bislang ziemlich ruhig. 

Von Entwarnung kann aber keinesfalls gesprochen werden, vor allem im südlichen Landkreis sind auch heuer wieder einige Waldbesitzer stark betroffen. Was der Käferflug der letzen Wochen anrichtet, bleibt abzuwarten.

Waldbesitzer sollten ihre Bestände laufend kontrollieren.

„Mit der Vermarktung der anfallenden Hölzer haben wir derzeit wenig Probleme, sofern verkaufsfähige Mengen und Sortimente hergerichtet werden“, berichtet der Geschäftsführer der FBG Hans Götz.

Wichtig sei, die Qualität zu sichern, und das Holz möglichst frisch bereitzustellen, dann sind auch auskömmliche Preise zu erzielen. Vor jedem Einschlag sollte sich der Waldbesitzer bei der FBG über aktuelle  ortimente informieren.

Für Waldbesitzer, die ihr Käferholz nicht selbst aufarbeiten wollen stehen leistungsfähige Unternehmer parat.

Für den Wintereinschlag jetzt schon Prognosen abzugeben, hält die FBG für verfrüht. Die Abnehmerseite, vor allem im Sägebereich hat immer noch mit hohen unverkauften Lagerbeständen an Schnittholz zu kämpfen. Ursache ist der schwache Amerika-Markt und die stockende Bauwirtschaft im Innland.

Aufgrund hoher Energiepreise scheint das Sortiment Energie- und Brennholz zunehmend an Bedeutung zu gewinnen. Hier sollte sich die Kundschaft auf Preiserhöhungen einrichten.



Pressebericht FLZ v. (21.10.2007)

Holzdiebe unterwegs

Rohstoff wird teuer, und deshalb auch für Diebe interessant

Wie die Geschäftsstelle der Forstbetriebsgemeinschaft mitteilt, häufen sich in der Region in der letzten Zeit auch Holzdiebstähle.

Der jüngste Fall hat sich in Markt Taschendorf zugetragen, wo in der Nacht vom 05. auf den 06. Oktober 2 LKW-Ladungen Kiefernabschnitte entwendet wurden. Das Holz hat an einem Feldweg hinter dem Markt Taschendorfer Sportplatz gelagert. Von der Hauptstraße war das Holz nicht zu sehen.

Wir gehen davon aus, daß die Sache organisiert betrieben wird, und das Diebesgut außerhalb der Region an den Mann gebracht wird berichtet der Geschäftsführer der FBG Hans Götz. Anscheinend wird das Holz mit dem PKW gesucht und dann in „Nacht und Nebelaktionen“ abgefahren.

Die Forstbetriebsgemeinschaft bittet die Markt Taschendorfer Bevölkerung um Mithilfe, ob im fraglichen Zeitraum verdächtige Beobachtungen gemacht wurden. Für Hinweise, die zur Ergreifung der Täter führen wird eine Belohnung ausgesetzt.
Sachdienliche Hinweise entweder an die Polizeiinspektion Scheinfeld oder die Forstbetriebsgemeinschaft Neustadt Tel: 09161/66 24 50.

Da vermutet wird, daß sich solche Vorfälle häufen könnten -Holz ist knapp und teuer- wird auch die Bevölkerung im restlichen Landkreis gebeten die Augen offen zu halten.

Der Appell geht insbesondere an Leute die sich öfter draußen in Wald und Flur aufhalten, bei verdächtigen Beobachtungen zumindest Datum und Kennzeichen der Holz-Fahrzeuge zu notieren. Fuhrleute die Holz berechtigt abfahren, haben immer einen Frachtauftrag entweder von Sägewerk, dem Waldbesitzer oder der Forstbetriebsgemeinschaft dabei.


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