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Jägerausbildung

  • BJV: "Jetzt Jäger werden bei der Jäger-Schule im Landkreis Neustadt/Aisch - Bad Windsheim. Sie sind interessiert an Wald und Feld, Wasser, Wild und allem, was da kreucht und fleucht, wächst und blüht...Sie möchten gerne mehr wissen über das gesamte Naturgeschehen unserer Heimat und aktiv daran teilhaben...kurz, Sie wollen ein passionierter Jäger, eine passionierte Jägerin werden? Dann kommen Sie zu uns."
    • mehr Informationen erhalten Sie durch die pdf-Datei > BJV-Jagdschule <
    • oder bei den Lehrgangsleitern: Ludwig Saule Tel.: 09842-8577 bzw. 0160-7184953 sowie per Email ludwigsaule@freenet.de  und  Dieter Keck Tel.: 09165-1219.

  • ÖJV: "Zielgerichtet - kompetent - zukunftsorientiert. Die Jägerausbildung im ÖJV Bayern. Die Absolventen der ÖJV-Jägerausbildung sollen ein Verständnis für den im Bayerischen Waldgesetz verankerten Grundsatz "Wald vor Wild" haben und handwerklich in der Lage sein, diesen Grundsatz umzusetzen."
    • mehr Informationen erhalten Sie durch die pdf-Datei > ÖJV-Jägerausbildung <
    • oder auf der Internetseite http://www.alf-la.bayern.de/jaegerpruefung
Für den Inhalt sind die beiden Verbände (BJV und ÖJV) verantwortlich.




Wald im "Aufwind"                                                                                  
FLZ vom 23.07.2009

Forstbetriebsgemeinschaft meldet gute Preisentwicklung

Der Holzmarkt springt wieder an, auch die Kiefer ist gesucht. Wie von der Forstbetriebsgemeinschaft Neustadt/Uffenheim berichtet wird, ist der Holzmarkt derzeit wieder im Aufwärtstrend. Was dringend nötig ist, muss doch "auch der Wald zum landwirtschaftlichen Betriebsergebnis beitragen".

Fichtenkäferholz ist bis jetzt nach Feststellung der Forstbetriebsgemeinschaft (FBG) durch die andauernde feuchte Witterung nur in sehr geringem Umfang angefallen. Einige Sägewerke hatten sich im Winter offenbar nur unzureichend mit Rundholz eingedeckt und sind jetzt deutlich unterversorgt. "Die Angst vor der Wirtschaftskrise dürfte hier eine entscheidende Rolle gespielt haben", vermutet FBG-Geschäftsführer Hans Götz.

Wie er gegenüber der FLZ ausführte, geht Fichte derzeit zum Preisniveau des vergangenen Winters zügig weg. Auch schwache Kiefer aus Durchforstungen wird von mehreren Kunden zu steigenden Preisen wieder nachgefragt. "Ob der Aufwärtstrend über den Winter anhält, kann derzeit niemand sagen", so Götz.

Jedenfalls sollte jetzt versucht werden, vorhandene Nachfragen zu bedienen. Götz: "Anders als in der Landwirtschaft, kann der Waldbesitzer auf Nachfragen flexibel reagieren, die Milch muß jeden Tag weg; Holz machen wir, wenn wir inen Absatz haben".

Deswegen werde es im Holz auch die Preissprünge von plus/minus 100 Prozent von einem auf das andere Jahr nicht geben. Der Wald könne somit uch helfen das Landwirtschaftliche Betriebsergebnis zu stabilisieren.

Vor allem bei Durchforstungen, wo nur die schlechten und überzähligen Stämme entnommen werden, entsteht nach Feststellung des Geschäftsführer der Forstbetriebsgemeinschaft "neben dem Geldertrag auch noch ein Gewinn für den Wald, da der Zuwachs auf die guten Bäume verlagert wird". Wo Waldbesitzer den Einschlag nicht selbst durchführen kann, helfe die Forstbetriebsgemeinschaft weiter.


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Käferholz gefragt – Absatz derzeit gesichert                                          
Pressemitteilung vom 06.05.2009

Wie die Geschäftsstelle der Forstbetriebsgemeinschaft Neustadt Uffenheim mitteilt, wird
heuer wieder mit vermehrtem Auftreten der Fichtenborkenkäfer gerechnet.

Die warme Witterung der letzten Wochen hat Buchdrucker und Kupferstecher mobilisiert.
Die Fallen für Probefänge waren randvoll und auch erster „Stehendbefall“ wurde festgestellt.
Wichtig ist jetzt die Befallsnester zu finden und das befallene Holz einzuschlagen. Zum einem
um die Käfer aus dem Wald zu bringen und einem Wiederausflug und weitere Schäden zu
vermeiden.

Andererseits ist es auch wichtig, die Qualität des Holzes zu erhalten. Die Käfer schleppen
einen Pilz in den Baum, der zur Verblauung des Holzes führt.
Verfärbte Hölzer sind nicht mehr für jeden Verwendungszweck geeignet und haben einen
niedrigeren Preis.

„Aufgrund der Zurückhaltung beim Holzeinschlag im vergangenen Winter, ist der Markt
derzeit für Fichte durchaus aufnahmefähig, so dass wir davon ausgehen, dass das Holz auch
zügig abgefahren wird“, berichtet der Geschäftsführer der FBG Hans Götz.

Wichtig ist vor jedem Einschlag die Aushaltung und Sortierung mit der Forstbetriebsgemeinschaft
abzustimmen. Die Abnehmer haben unterschiedliche Wünsche was Sortierung
und Stärken angeht.

Die Preise sind zwar ca. 5,--€ niedriger als im Winter, aber durchaus noch auskömmlich. Zu
übermäßigen Preisrücknahmen besteht derzeit kein Anlass.
Auch Kronenmaterial kann einer vernünftigen Verwertung zugeführt werden, Hackschnitzel
werden auch im kommenden Winter gesucht sein.

Wo der Waldbesitzer die Arbeiten nicht mehr selber durchführen kann, stehen Unternehmer
zur Verfügung, sowohl händische als auch maschinelle Aufarbeitung ist möglich.

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07.11.2008

Presseinformation des Amtes für Landwirtschaft und Forsten Uffenheim, Bereich Forsten Neustadt/A. und der Forstbetriebsgemeinschaft Neustadt-Uffenheim e.V.

Neuer Fichtenschädling? - Waldbesitzer beunruhigt

In letzter Zeit häufen sich bei den Forstleuten der Bayerischen Forstverwaltung und der Forstbetriebsgemeinschaft Anrufe von besorgten Waldbesitzern. Sie berichten von einer auffälligen Braun- bzw. Rotfärbung der Kronen ihrer Fichten.

Im Herbst kam es in verschiedenen Fichtenbeständen im ganzen Landkreis zu einer Verbraunung und Verlichtung aus dem Kroneninneren heraus.

Es handelt sich hier meist um eine sogenannte „Nadelröte“, ausgelöst durch Pilzbefall. Kommt es zu einer Schwächung des Baumes, z.B. wegen einer längeren Trockenperiode können sich die Pilze rasch in der Nadel ausbreiten. In der Folge verfärben sich die Nadeln auffällig rot oder braun. Eine Gefahr, dass dies zum Absterben der Fichten führt, besteht nicht. Der normal herbstliche Abwurf von Fichtennadeln wird oft wesentlich von dem Pilz mitverursacht.

Allerdings kann immer noch keine Entwarnung in der Borkenkäferproblematik gegeben werden. Wie Nicolle Fichtner von der Forstbetriebsgemeinschaft berichtet, werden die Symptome oft mit Kupferstecherbefall verwechselt. Verfärbt sich die Baumkrone von innen her rotbraun, deutet das eher auf Nadelröte hin, wird die Krone gesamt rot oder vom Wipfel her, kann hier die Ursache der Borkenkäfer sein.

Die Kontrolle solcher Befallsherde ist von größter Wichtigkeit, um befallenes Holz noch rechtzeitig im Winter vor Wiederausflug der Borkenkäfer fällen zu können, empfiehlt Dr. Albrecht, Leiter des Bereichs Forsten am Amt für Landwirtschaft und Forsten.

Sollten Sie sich unsicher sein oder weitere Fragen haben, wenden Sie sich bitte an ihren zuständigen Revierförster des Amtes für Landwirtschaft und Forsten oder an ihre Forstbetriebsgemeinschaft.
Auszug in der FLZ.

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FLZ 29.10.2008

Der Holzmarkt im Oktober aus der Sicht der Forstbetriebsgemeinschaft Neustadt/Uffenheim

Die Preise sind "auskömmlich"

Die ersten Verträge sind abgeschlossen - Eiche wird nachgefragt, Buchenstammholz nicht.
Die Geschäftsstelle der Forstbetriebsgemeinschaft Neustadt/Uffnheim teilte mit, dass jetzt für die Hauptsortimente Im Bereich Nadelholz Verträge vorhanden sind. Wohl würden die Spitzenpreise des Vorjahres nicht ganz erreicht, jedoch seien die Preise "auskömmlich" und lägen über dem Durchschnitt der letzten Jahre.

Käferholz kam im vergangenen Sommer weniger als erwartet, sodaß der Rundholzbestand  vieler Säger aufgebraucht sind. Vor allem Frischholz ist gesucht. Frische Fichte kann derzeit in unserem Raum bis 75,--€/fm erzielen.  Bauholzkiefer erlöst bis 62,--€/fm. Höhere Angebote müssen kritisch hinterfragt werden, und werden oft durch übermäßige Abklassifizierung der Güte oder Maßdifferenzen bei nicht zertifizierten Sägewerken wieder geglättet.

Dennoch zeigen die Märkte im Bereich Sägeholz aufgrund der schwachen Wirtschaftslage im Dollarraum aber auch im Innland etwas Verunsicherung. Dies spiegelt sich in den Laufzeiten der Verträge wieder, die vorerst nur für das 4. Quartal 2008 abgeschlossen wurden. 

Beim Papierholz wird aufgrund von Werksschließungen einiger Fabriken im südwestdeutschen Raum mit einem verzögerten Mengenabfluss und Preisrücknahmen gerechnet.

Spanholz minderer Qualitäten scheint aufgrund zunehmender Nachfragen aus dem Energieholzsektor eher etwas anzuziehen.

Beim Laubholz ist gute Eiche für Furnier und Fasshersteller wieder gesucht und kann die Vorjahrespreise wieder erreichen. Auch Eichen in Parkettqualität werden weiterhin gebraucht, allerdings geraten auch sie aufgrund der schlechten Bauwirtschaft preislich unter Druck.

Buchenstammholz besserer Qualitäten fragt der Markt kaum nach, hier sollte wo möglich Zurückhaltung beim Einschlag geübt werden. Schlechtere Qualitäten finden bei der Buche im Brennholz guten Absatz.

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Wälder im Landkreis sind zertifiziert  – Garant für ordentliche Waldwirtschaft                FLZ 24.10.2008

Vor Ort-Kontrolle im Markt Erlbacher Gemeindewald.

Zusammen mit der Försterin der Forstbetriebsgemeinschaft Neustadt Uffenheim Nicolle Fichtner und dem Markt Erlbacher Förster Karl Gadelmeier fand im Markt Erlbacher Gemeindewald in der letzten Woche ein sogenanntes Vor-Ort-Audit statt.

Sämtliche Mitgliedsflächen der Forstbetriebsgemeinschaft Neustadt/Uffenheim sind bei PEFC zertifiziert. Die Verbraucher wollen heutzutage wissen, wo ihr Bauholz, die Spanplatte oder auch das Briefpapier herkommt. Zweifelhafte Produkte aus irgendwelchem Raubbau haben beim Kunden schlechte Karten.

Daß ein Zertifikat nicht umsonst zu haben ist, zeigen die Ansprüche, die PEFC an die Waldbewirtschaftung stellt: so soll der Waldboden keinesfalls auf ganzer Fläche befahren werden, der Einsatz von biologisch abbaubaren Ölen ist Voraussetzung, Wildbestände sollen den entsprechenden Standorten angepaßt sein, Düngung und Herbiziteinsatz sollen sich auf wenige Ausnahmen beschränken..

Auf Unfallsicherheit und soziale Aspekte bei der Beschäftigung von Arbeitnehmern wird besonderer Wert gelegt.

Daß im Markt Erlbacher Gemeindewald alles vorbildlich läuft, konnte Förster Gadelmeier dem Zertifizierer Wilfried Stech anläßlich einer Waldbegehung vorführen.

Der Markt Erlbacher Wald ist vorbildlich erschlossen, Flächen werden nur auf den Rückegassen befahren, regelmäßig finden Durchforstungen statt, die Arbeiten werden von heimischen Forstunternehmern durchgeführt, und auch für den Nachwuchs wird über Pflanzung und Eichensaat gesorgt.

Neben dem Markt Erlbacher Wald wurden noch 18 Waldbesitzer überprüft. Größere Beanstandungen gab es nirgends. Einzig beim oft zu hohen Wildbestand, der eine natürliche Verjüngung des Waldes verhindert, sieht Wilfried Stech noch Verbesserungspotential.

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Holzmarkt im August - Borkenkäfersituation
                                                          Hans Götz, 21.08.2008

Wie von der Geschäftsstelle der Forstbetriebsgemeinschaft berichtet wird, hält sich der Anfall von Borkenkäferholz bislang in Grenzen. Während in den Vorjahren um diese Zeit bereits bedeutende Mengen verwertet werden mußten, ist es bislang ziemlich ruhig. 

Von Entwarnung kann aber keinesfalls gesprochen werden, vor allem im südlichen Landkreis sind auch heuer wieder einige Waldbesitzer stark betroffen. Was der Käferflug der letzen Wochen anrichtet, bleibt abzuwarten.

Waldbesitzer sollten ihre Bestände laufend kontrollieren.

„Mit der Vermarktung der anfallenden Hölzer haben wir derzeit wenig Probleme, sofern verkaufsfähige Mengen und Sortimente hergerichtet werden“, berichtet der Geschäftsführer der FBG Hans Götz.

Wichtig sei, die Qualität zu sichern, und das Holz möglichst frisch bereitzustellen, dann sind auch auskömmliche Preise zu erzielen. Vor jedem Einschlag sollte sich der Waldbesitzer bei der FBG über aktuelle  ortimente informieren.

Für Waldbesitzer, die ihr Käferholz nicht selbst aufarbeiten wollen stehen leistungsfähige Unternehmer parat.

Für den Wintereinschlag jetzt schon Prognosen abzugeben, hält die FBG für verfrüht. Die Abnehmerseite, vor allem im Sägebereich hat immer noch mit hohen unverkauften Lagerbeständen an Schnittholz zu kämpfen. Ursache ist der schwache Amerika-Markt und die stockende Bauwirtschaft im Innland.

Aufgrund hoher Energiepreise scheint das Sortiment Energie- und Brennholz zunehmend an Bedeutung zu gewinnen. Hier sollte sich die Kundschaft auf Preiserhöhungen einrichten.





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