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Jägerausbildung
Wald im "Aufwind" FLZ vom 23.07.2009 Forstbetriebsgemeinschaft meldet gute Preisentwicklung Der Holzmarkt springt wieder an, auch die Kiefer ist gesucht. Wie von der Forstbetriebsgemeinschaft Neustadt/Uffenheim berichtet wird, ist der Holzmarkt derzeit wieder im Aufwärtstrend. Was dringend nötig ist, muss doch "auch der Wald zum landwirtschaftlichen Betriebsergebnis beitragen". Fichtenkäferholz ist bis jetzt nach Feststellung der Forstbetriebsgemeinschaft (FBG) durch die andauernde feuchte Witterung nur in sehr geringem Umfang angefallen. Einige Sägewerke hatten sich im Winter offenbar nur unzureichend mit Rundholz eingedeckt und sind jetzt deutlich unterversorgt. "Die Angst vor der Wirtschaftskrise dürfte hier eine entscheidende Rolle gespielt haben", vermutet FBG-Geschäftsführer Hans Götz. Wie er gegenüber der FLZ ausführte, geht Fichte derzeit zum Preisniveau des vergangenen Winters zügig weg. Auch schwache Kiefer aus Durchforstungen wird von mehreren Kunden zu steigenden Preisen wieder nachgefragt. "Ob der Aufwärtstrend über den Winter anhält, kann derzeit niemand sagen", so Götz. Jedenfalls sollte jetzt versucht werden, vorhandene Nachfragen zu bedienen. Götz: "Anders als in der Landwirtschaft, kann der Waldbesitzer auf Nachfragen flexibel reagieren, die Milch muß jeden Tag weg; Holz machen wir, wenn wir inen Absatz haben". Deswegen werde es im Holz auch die Preissprünge von plus/minus 100 Prozent von einem auf das andere Jahr nicht geben. Der Wald könne somit uch helfen das Landwirtschaftliche Betriebsergebnis zu stabilisieren. Vor allem bei Durchforstungen, wo nur die schlechten und überzähligen Stämme entnommen werden, entsteht nach Feststellung des Geschäftsführer der Forstbetriebsgemeinschaft "neben dem Geldertrag auch noch ein Gewinn für den Wald, da der Zuwachs auf die guten Bäume verlagert wird". Wo Waldbesitzer den Einschlag nicht selbst durchführen kann, helfe die Forstbetriebsgemeinschaft weiter. ________________________________________________________________________ Käferholz gefragt – Absatz derzeit gesichert Pressemitteilung vom 06.05.2009 Wie die Geschäftsstelle der Forstbetriebsgemeinschaft Neustadt Uffenheim mitteilt, wird heuer wieder mit vermehrtem Auftreten der Fichtenborkenkäfer gerechnet. Die warme Witterung der letzten Wochen hat Buchdrucker und Kupferstecher mobilisiert. Die Fallen für Probefänge waren randvoll und auch erster „Stehendbefall“ wurde festgestellt. Wichtig ist jetzt die Befallsnester zu finden und das befallene Holz einzuschlagen. Zum einem um die Käfer aus dem Wald zu bringen und einem Wiederausflug und weitere Schäden zu vermeiden. Andererseits ist es auch wichtig, die Qualität des Holzes zu erhalten. Die Käfer schleppen einen Pilz in den Baum, der zur Verblauung des Holzes führt. Verfärbte Hölzer sind nicht mehr für jeden Verwendungszweck geeignet und haben einen niedrigeren Preis. „Aufgrund der Zurückhaltung beim Holzeinschlag im vergangenen Winter, ist der Markt derzeit für Fichte durchaus aufnahmefähig, so dass wir davon ausgehen, dass das Holz auch zügig abgefahren wird“, berichtet der Geschäftsführer der FBG Hans Götz. Wichtig ist vor jedem Einschlag die Aushaltung und Sortierung mit der Forstbetriebsgemeinschaft abzustimmen. Die Abnehmer haben unterschiedliche Wünsche was Sortierung und Stärken angeht. Die Preise sind zwar ca. 5,--€ niedriger als im Winter, aber durchaus noch auskömmlich. Zu übermäßigen Preisrücknahmen besteht derzeit kein Anlass. Auch Kronenmaterial kann einer vernünftigen Verwertung zugeführt werden, Hackschnitzel werden auch im kommenden Winter gesucht sein. Wo der Waldbesitzer die Arbeiten nicht mehr selber durchführen kann, stehen Unternehmer zur Verfügung, sowohl händische als auch maschinelle Aufarbeitung ist möglich. ________________________________________________________________________ 07.11.2008 Presseinformation des Amtes für Landwirtschaft und Forsten Uffenheim, Bereich Forsten Neustadt/A. und der Forstbetriebsgemeinschaft Neustadt-Uffenheim e.V. Neuer
Fichtenschädling? - Waldbesitzer beunruhigt In letzter Zeit häufen sich bei den Forstleuten der Bayerischen Forstverwaltung und der Forstbetriebsgemeinschaft Anrufe von besorgten Waldbesitzern. Sie berichten von einer auffälligen Braun- bzw. Rotfärbung der Kronen ihrer Fichten. Im Herbst kam es in verschiedenen Fichtenbeständen im ganzen Landkreis zu einer Verbraunung und Verlichtung aus dem Kroneninneren heraus. Es handelt sich hier meist um eine sogenannte „Nadelröte“, ausgelöst durch Pilzbefall. Kommt es zu einer Schwächung des Baumes, z.B. wegen einer längeren Trockenperiode können sich die Pilze rasch in der Nadel ausbreiten. In der Folge verfärben sich die Nadeln auffällig rot oder braun. Eine Gefahr, dass dies zum Absterben der Fichten führt, besteht nicht. Der normal herbstliche Abwurf von Fichtennadeln wird oft wesentlich von dem Pilz mitverursacht. Allerdings kann immer noch
keine Entwarnung in der
Borkenkäferproblematik gegeben werden. Wie Nicolle Fichtner von
der
Forstbetriebsgemeinschaft berichtet, werden die Symptome oft mit
Kupferstecherbefall verwechselt. Verfärbt sich die Baumkrone von
innen her
rotbraun, deutet das eher auf Nadelröte hin, wird die Krone gesamt
rot oder vom
Wipfel her, kann hier die Ursache der Borkenkäfer sein. Die Kontrolle solcher
Befallsherde ist von größter
Wichtigkeit, um befallenes Holz noch rechtzeitig im Winter vor
Wiederausflug
der Borkenkäfer fällen zu können, empfiehlt Dr.
Albrecht, Leiter des Bereichs
Forsten am Amt für Landwirtschaft und Forsten. Sollten Sie sich unsicher
sein oder weitere Fragen haben, wenden Sie sich bitte an ihren
zuständigen Revierförster des Amtes für Landwirtschaft
und Forsten oder an ihre Forstbetriebsgemeinschaft. ________________________________________________________________________ FLZ 29.10.2008 Die ersten Verträge
sind abgeschlossen - Eiche wird nachgefragt, Buchenstammholz nicht. Käferholz kam im vergangenen Sommer weniger als erwartet, sodaß der Rundholzbestand vieler Säger aufgebraucht sind. Vor allem Frischholz ist gesucht. Frische Fichte kann derzeit in unserem Raum bis 75,--€/fm erzielen. Bauholzkiefer erlöst bis 62,--€/fm. Höhere Angebote müssen kritisch hinterfragt werden, und werden oft durch übermäßige Abklassifizierung der Güte oder Maßdifferenzen bei nicht zertifizierten Sägewerken wieder geglättet. Dennoch zeigen die
Märkte im Bereich Sägeholz aufgrund der
schwachen Wirtschaftslage im Dollarraum aber auch im Innland etwas
Verunsicherung. Dies spiegelt sich in den Laufzeiten der Verträge
wieder, die
vorerst nur für das 4. Quartal 2008 abgeschlossen wurden. Beim Papierholz wird aufgrund von Werksschließungen einiger Fabriken im südwestdeutschen Raum mit einem verzögerten Mengenabfluss und Preisrücknahmen gerechnet. Spanholz minderer Qualitäten scheint aufgrund zunehmender Nachfragen aus dem Energieholzsektor eher etwas anzuziehen. Buchenstammholz besserer Qualitäten fragt der Markt kaum nach, hier sollte wo möglich Zurückhaltung beim Einschlag geübt werden. Schlechtere Qualitäten finden bei der Buche im Brennholz guten Absatz. ________________________________________________________________________ Wälder
im
Landkreis
sind
zertifiziert – Garant für ordentliche
Waldwirtschaft
FLZ 24.10.2008 Vor Ort-Kontrolle im Markt Erlbacher Gemeindewald. Zusammen mit der Försterin der Forstbetriebsgemeinschaft Neustadt Uffenheim Nicolle Fichtner und dem Markt Erlbacher Förster Karl Gadelmeier fand im Markt Erlbacher Gemeindewald in der letzten Woche ein sogenanntes Vor-Ort-Audit statt. Sämtliche
Mitgliedsflächen der Forstbetriebsgemeinschaft
Neustadt/Uffenheim sind bei PEFC zertifiziert. Die Verbraucher wollen
heutzutage wissen, wo ihr Bauholz, die Spanplatte oder auch das
Briefpapier
herkommt. Zweifelhafte Produkte aus irgendwelchem Raubbau haben beim
Kunden
schlechte Karten. Daß ein Zertifikat nicht umsonst zu haben ist, zeigen die Ansprüche, die PEFC an die Waldbewirtschaftung stellt: so soll der Waldboden keinesfalls auf ganzer Fläche befahren werden, der Einsatz von biologisch abbaubaren Ölen ist Voraussetzung, Wildbestände sollen den entsprechenden Standorten angepaßt sein, Düngung und Herbiziteinsatz sollen sich auf wenige Ausnahmen beschränken.. Auf Unfallsicherheit und soziale Aspekte bei der Beschäftigung von Arbeitnehmern wird besonderer Wert gelegt. Daß im Markt Erlbacher Gemeindewald alles vorbildlich läuft, konnte Förster Gadelmeier dem Zertifizierer Wilfried Stech anläßlich einer Waldbegehung vorführen. Der Markt Erlbacher Wald ist
vorbildlich erschlossen,
Flächen werden nur auf den Rückegassen befahren,
regelmäßig finden
Durchforstungen statt, die Arbeiten werden von heimischen
Forstunternehmern
durchgeführt, und auch für den Nachwuchs wird über
Pflanzung und Eichensaat
gesorgt. Neben dem Markt Erlbacher
Wald wurden noch 18 Waldbesitzer überprüft.
Größere Beanstandungen gab es nirgends. Einzig beim oft zu
hohen Wildbestand, der eine natürliche Verjüngung des Waldes
verhindert, sieht Wilfried Stech noch Verbesserungspotential.
Wie von der
Geschäftsstelle der Forstbetriebsgemeinschaft
berichtet wird, hält sich der Anfall von Borkenkäferholz
bislang in Grenzen.
Während in den Vorjahren um diese Zeit bereits bedeutende Mengen
verwertet
werden mußten, ist es bislang ziemlich ruhig. Von Entwarnung kann aber keinesfalls gesprochen werden, vor allem im südlichen Landkreis sind auch heuer wieder einige Waldbesitzer stark betroffen. Was der Käferflug der letzen Wochen anrichtet, bleibt abzuwarten. Waldbesitzer sollten ihre Bestände laufend kontrollieren. „Mit der Vermarktung der anfallenden Hölzer haben wir derzeit wenig Probleme, sofern verkaufsfähige Mengen und Sortimente hergerichtet werden“, berichtet der Geschäftsführer der FBG Hans Götz. Wichtig sei, die Qualität zu sichern, und das Holz möglichst frisch bereitzustellen, dann sind auch auskömmliche Preise zu erzielen. Vor jedem Einschlag sollte sich der Waldbesitzer bei der FBG über aktuelle ortimente informieren. Für Waldbesitzer, die ihr Käferholz nicht selbst aufarbeiten wollen stehen leistungsfähige Unternehmer parat. Für den Wintereinschlag jetzt schon Prognosen abzugeben, hält die FBG für verfrüht. Die Abnehmerseite, vor allem im Sägebereich hat immer noch mit hohen unverkauften Lagerbeständen an Schnittholz zu kämpfen. Ursache ist der schwache Amerika-Markt und die stockende Bauwirtschaft im Innland. Aufgrund hoher Energiepreise scheint das Sortiment Energie- und Brennholz zunehmend an Bedeutung zu gewinnen. Hier sollte sich die Kundschaft auf Preiserhöhungen einrichten. |
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Werbe-Atelier Reinhard Wendel
E-Mail: info@wendel-medien.de |
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