Vom
9. bis 10.Juli bereisten Waldbesitzer aus dem Vereinsgebiet der
Forstbetriebsgemeinschaft Neustadt-Uffenheim den Harz. Das
Internationale Jahr der Wälder ruft förmlich dazu auf, andere
Waldgebiete Deutschlands zu erkunden und deren Gegebenheiten
kennenzulernen. So organisierte der Förster der FBG, Herr Helge
Schneider, für 25 interessierte Waldbesitzer die Fahrt in den
Oberharz.
Zunächst wurde die übersichtliche Gruppe von Herrn Burkhard
von Koppen, Leiter der Stadtforst Osterode am Harz, begrüßt.
Bei einem herrlichen Blick über die Sösetalsperre, die ihr
Trinkwasser vom Harz bis nach Bremen leitet, wurden die Kenndaten
für den westlichen Harzbereich vorgestellt. Die geringeren
Jahresdurchschnittstemperaturen und höheren Niederschläge
(1.200mm) im Vergleich zu unseren Klimawerten bescheren andere
Wuchsbedingungen. Bei einem Rundgang durch die Stadtforst konnten
dementsprechende Fichtenbestände begutachtet werden. Hier wird die
Waldwirtschaft von anderen wesentlichen Gegebenheiten beeinflusst. Das
Rotwild verursacht enorme Schälschäden, die wirtschaftliche
Verluste mit sich bringen. Auch die Holzbringung in den Harzer
Berglagen ist schwierig und kostenintensiv.
Die Reise führte weiter nach Riefensbeek-Kamschlacken. Dort wurde
der Nationalpark Harz vorgestellt und anschließend mit Herrn
Andreas Rössler von den Niedersächsischen Landesforsten
diskutiert, bevor alle Teilnehmer zum Hammerstein, einer
Geröllblöße fuhren, um einen Überblick über
die Harzer Wälder zu erleben. Hier konnten die Betrachter anhand
der Waldbilder die unterschiedlichen Betriebsformen erkennen. Der
Wirtschaftswald und der Nationalpark stellten sich unterschiedlich da
und ließen den Wortbegriff "schön" relativ erscheinen.
Ein weiteres Ziel war das Torfhaus. Diese Gegend ist bezeichnend
für den Moortyp "Hochmoor". Die Hochmoore werden durch
Niederschläge mit Wasser gespeist und stellen für Pflanzen
extrem saure Bedingungen da. Untersuchungen haben stellenweise einen
vergleichbaren pH-Wert wie den bei Salzsäure festgestellt.
Parallel zu verschiedenen Pflanzenarten bietet das Torfhaus einen
faszinierenden Blick auf den Brocken, den mit 1.141 m ü. NN
höchsten Berg Norddeutschlands. Der Brocken ist im
Jahresdurchschnitt 2,6°C kühl. Um klimatisch den Harz mit den
Alpen zu vergleichen, müssten ca. 1000 Höhenmeter den Harzer
Bergen hinzugerechnet werden.
Weiter zeigte die forstlich geprägte
Harzreise den Interessierten eine Auswahl an Bäumen aus aller Welt auf. Am Südwestrand des
Harzes wachsen im "Welt Wald" der Niedersächsischen Landesforsten
Gehölze aus Nordamerika, Asien und weitläufigen Gebieten
Europas. Die Vielfalt begeisterte alle bei einem Spaziergang entlang
von Mammutbäumen, Gelbkiefern, großen Tulpenbäumen oder
beispielsweise unzähligen Birkenarten. Waldbesitzer können
sich so einen Überblick über andere Waldbestände und
Wuchsgemeinschaften verschaffen und dabei für hiesige
Verhältnisse Kenntnisse erlangen. Vielleicht erhöht auch dies, die Vielfalt in unseren
Wäldern.
Abschließend ging es für die Gruppe unter Tage. Der Harz
wurde einst durch den Bergbau geprägt. Vor allem Erz und Silber
wurden gewonnen. Da der Harz immer noch Erze bevorratet, könnte es
in einigen Jahrzehnten erneut zu einem Abbau unter Tage kommen. Die
damalige ökonomische Phase beeinflusste wesentlich den Waldbau, so
wurde u.a. Grubenholz benötigt. Heutzutage sind die Gruben mit
ihren unzähligen Stollen und Schächten teils den Besuchern
zugängig gemacht wurden. So auch die Gruben "Lautenthals
Glück". In diese Fährt heute eine Grubenbahn hinein und
lässt die Besucher die Arbeit der Harzer Bergleute näher
bringen.
Nach
der Grubenfahrt führte der Weg über den Harz zurück
nach Mittelfranken. Da die Mitreisenden die Harzreise als informativ
und unterhaltsam empfunden haben, bleibt weiteren Waldbesitzern die
Möglichkeit entsprechende Informationen bei Herrn Schneider
über die FBG zu erfragen, um durchaus selbst diese Gegend zu
erkunden.
Großer Bayerischer Waldbesitzertag
2011
Am Freitag, den 15.07.2011 von 10.00 bis 13.00 Uhr im Bergwaldtheater
der Stadt Weißenburg i.Bay.
Der Waldtag in Weißenburg i. Bay. ist der wichtigste
forstpolitische
Termin in diesem Jahr und er wird Auswirkungen auf die Folgejahre
haben.
Ministerpräsident Horst Seehofer kann nicht nur in Bayern die
Weichen stellen,
sondern auch die Bundesregierung im Sinne der Waldbesitzer
beeinflussen. Dies
ist von besonderer Bedeutung, da verstärkt von der Umweltseite
Forderungen nach
Stilllegung von Wäldern erhoben werden. Dagegen müssen wir
vorgehen. Die
Stilllegung von Wäldern ist nicht nachhaltig. Forstwirtschaft muss
auf der
gesamten Waldfläche möglich sein. Diese Forderung kann glaubwürdig nur
von Waldbesitzern selbst
vorgebracht werden. Eine starke Präsenz aller Waldbesitzarten ist
daher von
großer Bedeutung. Die Energiewende und der Klimawandel ziehen
Veränderungen
nach sich, die sich nicht zum Nachteil der Forstwirtschaft auswirken
dürfen. In
Bayern gibt es 700.000 Waldbesitzer. Ein volles Haus soll dem
Ministerpräsidenten
diese Zahl augenscheinlich werden lassen. Es ist dringend erforderlich,
dass
die Waldbesitzer verstärkt auf sich und ihre Leistungen aufmerksam
machen und
ihre Forderungen stützen.
Kommen Sie bitte zahlreich am 15. Juli 2011
nach Weißenburgi.Bay.
Die FBG ist bemüht
Fahrgemeinschaften nach Weißenburg zu organisieren. Daher melden
Sie sich bitte bei Interesse rechtzeitig in der Geschäftsstelle
der Forstbetriebsgemeinschaft Neustadt-Uffenheim.
Internationale
Jahr
der
Wälder (04.01.2011
- FBG)
Die
UN hat das Jahr 2011 zum Internationalen Jahr der Wälder
ausgerufen. Diesem Ausruf sind das Bay. Staatsministerium für
Ernährung, Landwirtschaft und Forsten, die Landesanstalt für
Wald und Forstwirtschaft, das Zentrum Wald-Forst-Holz, die Bay.
Staatsforsten AöR, der Bay. Waldbesitzerverband und der Bay.
Bauernverband gefolgt und haben die Initiative "Forstwirtschaft schafft
Leben" gestartet.
Dieses Jahr soll mit zahlreichen Aktionen das Bewusstsein für den
Wald stärken. Die Chance, den Wald mit seinen vielfältigen
nützlichen Eigenschaften der Gesellschaft darzustellen, soll
genutzt werden. Es liegt an jedem einzelnen Waldbesitzer seine Leistung
aufzuzeigen. Denn durch den Waldbesitzer und Bewirtschafter gibt es den
Wald und resultierend den einheimischen Rohstoff Holz, die
Möglichkeit zur Erholung in der Natur Wald und vieles mehr.
An dieser Stelle ist bereits auf den großen Waldtag mit
Ministerpräsident Horst Seehofer am 15. Juli 2011 in
Weißenburg hinzuweisen. Außerdem soll für den 25. Juni
2011 die "Lange Nacht des Waldes" geplant werden.
Werksbesichtigung bei Ziegler
Betzenmühle
am 26. November 2010
Die
Forstbetriebsgemeinschaft hat in gemeinsamer Organisation mit den
Waldrechtlern Gutenstetten einen Ausflug zum Thema "Sägeindustrie"
veranstaltet. Die interessierten Waldbesitzer haben die Firma
Ziegler Holzindustrie nahe Plößberg besucht und das
dortige Werk besichtigt.
Nach
einem informativen Vortrag über die Entstehung des Sägewerks
und die Rundholzbearbeitung konnten die Teilnehmer die verschiedenen
Abschnitte der Holzbearbeitung begutachten. Die Firma Ziegler, die
sowohl Lang- als auch Kurzholz einschneidet, konnte in ihren
vielseitigen Werken beeindruckend die Aufarbeitung vorstellen.
Die
Waldbesitzer aus Gutenstetten und Umgebung konnten beobachten, wie das
Holz entrindet und anschließend gemessen wird. So konnten alle
Teilnehmer erleben, wie sich der weitere Werdegang des eigenen Holzes
darstellen kann, welches sie in Gutenstetten einschlagen.
Nach der informativen Führung und Einblicke in das große
Heizwerk der Firma Ziegler folgte ein ausgiebig gutes Mittagessen, bei
welchem die erlebten Eindrücke diskutiert wurden.
Anschließend
fuhren
die
Waldrechtler
mit
neuen
Bildern aus der Oberpfalz zurück
nach Mittelfranken.
FBG - Ausflug am 23. April 2010
Der
diesjährige Ausflug hatte abwechslungsreiche Programmpunkte parat.
Zunächst besuchten die Teilnehmer das Werk der Firma Heizomat. In
der Nähe von Gunzenhausen konnten sich die interessierten
Mitglieder der Forstbetriebsgemeinschaft einen Einblick über die
Herstellung von Hackschnitzelheizungen als auch von mobilen Hackern
verschaffen. Die Gruppen wurden über das Betriebsgelände
geführt und dabei wurden die wesentlichen Stationen von der
Produktion bis zur Fertigstellung vorgestellt.
Anschließend
fuhr
die
über
100
Teilnehmer
große
Gruppe
weiter zum
Brombachsee. Mit der MS Brombach wurde der künstlich angelegte
Brombachsee erkundet. Während der Fahrt wurden alle mit einem
Mittagessen versorgt. Die Besucher des Trimaran konnten so
Informationen über den Brombachsee, deren Notwendigkeit,
Herstellung und Fertigstellung erfahren.
Nachdem
alle
Teilnehmer
wieder
festen
Boden
unter
den
Füßen hatten,
fuhren die zwei Busse weiter nach Triesdorf. In Triesdorf wurde den
interessierten Mitgliedern ein Vortrag über Energiewald angeboten.
Hier wurden informativ Eindrücke, Zahlen und Fakten über die
verschiedenen Versuche geschildert. Nach dem theoretischen Teil wurde
die angelegte Pappel- und Weidenplantage
besichtigt.
Bevor
die Reisenden die Fahrt nach Oberdachstetten fortsetzten, um dort in
geselliger atmosphäre Abendbrot zu essen, wurde noch die
Hackschnitzelheizung von Triesdorf besichtigt. In der Gasthofbrauerei
Haag in Oberdachstetten war dann der letzte Halt, bevor es zurück
nach Neustadt ging. Für die Teilnehmer ging ein
abwechslungsreicher Ausflug mit verschiedenen Eindrücken und
Erlebnissen vorbei.
FBG Rundschreiben Winter 2008 - 2009 ist
veröffentlicht.
Der
zweite Ausflug in diesem Jahr führte alle interessierten
Mitglieder der Forstbetriebsgemeinschaft in den Bereich Röttingen
- Taubertal. Somit sollte den Waldbesitzern aus dem Neustädter
Bereich der westlichste Teil des Vereinsgebietes der
Forstbetriebsgemeinschaft vorgestellt werden. Vor allem sollte die
Waldlehrfahrt den Teilnehmern die Waldbewirtschaftung in diesem
laubholzgeprägten Gebiet näher bringen. Dementsprechend
wurde im "Schönstheimer Wald" nahe der Stadt Röttingen die
Laubholzwirtschaft durch den dortigen Forstrevierleiter der Bayerischen
Forstverwaltung, Herrn Rüb, vorgestellt. Zudem erläuterte
Herrn Engelhardt, Mitglied des Hauptausschusses der
Forstbetriebsgemeinschaft, die Besonderheiten der Gemeinde
Schönstheim.
Nach
dem Mittagessen in den "Frankenstuben" bei Röttingen wurden noch
weitere Waldbilder
vorgestellt. Anschließend wurde der Wildpark Weikersheim besucht.
Nach einem Spaziergang über das Gelände konnten sich alle
Teilnehmer bei Kaffee und Kuchen stärken.
Eine
Rundfahrt
durch
die
Weinberge
bei
Röttingen
rundeten
den
Nachmittag
ab.
Hier
konnten
sich alle Interessierten zum Thema Weinbau weiterbilden. Herr
Engelhardt informierte die Zuhörer über die verschiedenen
Rebsorten und gewährte einen Einblick in die Kunst des Weinbaus.
Anschließend
an
den
Ausführungen
zum
Weinbau
konnten
die
Mitreisenden
verschiedenste
Weinsorten
probieren.
Denn der Rundgang durch die
Weinberge führte die Gruppe in die Winzerstuben Engelhardt. Dort
angekommen wurden alle in geselliger Atmosphäre bewirtet, bevor
die Rückfahrt nach Neustadt/Aisch angetreten wurde.
FBG - Ausflug am 05. Juni 2009
Am
Freitag, den 05.06.2009 fand der erste Ausflug des Jahres 2009 statt.
Dieses Jahr veranstaltet die Forstbetriebsgemeinschaft zwei
Waldlehrfahrten. Während die zweite Fahrt am 19.06.2009 in den
Bereich Röttingen, Taubertal geht, konnten sich die interessierten
Waldbesitzer nun einen Überblick über die
Waldbewirtschaftung im Neustädter Raum verschaffen. Diese Thematik
wurde aufgegriffen, da das Gebiet der Forstbetriebsgemeinschaft durch
verschiedene Waldregionen geprägt ist. So konnten vor allem die
Waldbesitzer aus dem unterfränkischen Gebiet einen Einblick in die
Neustädter Fichten- und Kiefernbestände gewinnen.
Am
Vormittag fand eine Waldführung zum Thema "Verjüngung von
Tanne und Laubholz ohne Zaun" statt. Die
Gruppe wurde vom örtlichen
Revierleiter der Bayerischen
Staatsforsten, Herrn Geck, geleitet. Nach
einem kurzen Vortrag über die
Notwendigkeit, Verjüngung ohne Zaun
zu begründen, wurden
verschiedene Waldbilder begutachtet und
über den Einfluss der Jagd auf den
Wald und dessen Verjüngung
diskutiert.
Nach einer Rundfahrt durch Fichten- und Kiefernbestände, zu denen
Herr Geck interessante Informationen ausführte, wurden die
Waldbesitzer von Herrn Lehrieder, Forstrevierleiter der Bayerischen
Forstverwaltung, durch die Klosterkirche in Münchsteinach
geführt. Hier konnten die Interessierten einen umfangreichen
Einblick über die Entstehung der dreischiffigen Pfeilerbasilika
und dem geschichtlichen Verlauf der Klosteranlage erhalten.
Nach den kirchgeschichtlichen Ausführungen
wurde
das
Biomasseheizwerk
in
Neustadt/Aisch
besichtigt.
Herr
Götz,
Geschäftsführer
der
Forstbetriebsgemeinschaft,
informierte
die Waldbesitzer detailliert über die
Wärmeversorgung mit Hackschnitzeln. Die Besucher des Heizwerkes
konnten auch interessante Informationen über die Verwertung von
Waldrestholz erhalten.
Abschließend
wurde
die
Waldlehrfahrt
in
gemütlicher
Atmosphäre bei einem Abendessen in der Neustädter
Kohlenmühle
beendet
und
die
Teilnehmer
traten
mit
dem
Bus
die
Rückfahrt
in
Richtung
Röttingen,
Taubertalregion an. Dorthin findet am 19.06.2009
der
Gegenbesuch der Neustädter Waldbesitzer statt.
Waldbesitzertag Mittelfranken in Ansbach am
06.Juli 2008
Am Sonntag, den 06.07.2008, fand
zum ersten Mal der Waldbesitzertag Mittelfranken statt. Rund 4000
Besucher,
Waldbesitzer und am Wald interessierte, fanden sich auf dem
Gelände der
Fachhochschule Ansbach ein. Eröffnet wurde die Veranstaltung um
10.30 Uhr durch
den Schirmherrn , Herrn MdL Jürgen Ströbel. Weitere
Grußworte folgten von der
Waldkönigin Andrea Fritz, dem Behördenleiter des ALF Ansbach
Friedrich Luger
sowie unserem 1. Vorstand Robert Kaiser als Vertreter der
Forstwirtschaftlichen
Vereinigung Mittelfranken.
Alle wichtigen Ansprechpartner
den Wald betreffend waren mit Ständen und Vorführungen
vertreten: Von den
Forstbetriebsgemeinschaften über das mobile Sägewerk bis zur
Baumschule.
Die Forstbetriebsgemeinschaft Neustadt/A. - Uffenheim e.V. stand an
ihrem Stand mit Ansprechpartnern für alle Fragn den Wald
betreffend bereit und präsentierte die Laubholzvermarktung in
Mittelfranken.
Neben dem
Waldforum im Innenhof
der Fachhochschule fanden in den Hörsälen Fachvorträge
statt, zu verschiedenen
Themen den Wald betreffend. Auch hier beteiligte sich die
Forstbetriebsgemeinschaft Neustadt/A. – Uffenheim e.V. mit dem Vortrag
„Die
Forstbetriebsgemeinschaft – Partner der Waldbesitzer“, der reges
Interesse fand
(Vortrag als Download).
Abgerundet wurde die
Veranstaltung durch ein Theaterstück des Ensemble Theater
Interaktiv München.
Alle Beteiligten waren sich
einig, dass der erste Waldbesitzertag Mittelfranken eine gelungene
Veranstaltung war, die wiederholt werden sollte.
FBG - Ausflug am 13.06.2008
Der diesjährige
Ausflug der
Forstbetriebsgemeinschaft Neustadt/A. – Uffenheim e.V. führte mit
einer knapp
90 Leuten starken Gruppe nach Thüringen. Nach ungefähr drei
Stunden Fahrt war
Ankunft am ersten Exkursionspunkt, dem Nationalpark Hainich. Dort gab
es von
einem Nationalpark-Ranger eine Führung durch den beeindruckenden
Baumkronenpfad, der durch die Wipfel eines Teils des Hainich
führt. Der Ranger
erklärte die Besonderheiten im Nationalpark, angefangen von der
Waldbewirtschaftung,
dem Tourismus bis zum Jagdmanagement.
Nach einem Mittagessen im
Hotel "Zum Herrenhaus" in Hütscheroda, in der Nähe vom
Nationalpark, wurde von Herrn Wichmann, ein Revierförster der
Thüringischen Landesforstverwaltung, in einem kurzen Vortrag die
Entwicklungsgeschichte des Nationalparks Hainich erläutert.
Anschließend fuhr die Gruppe noch zu der ehemaligen
militärischen Einrichtung "Kindel" und erhielt von Herrn Wichmann
Informationen über die heutige Nutzung und Bewirtschaftung sowie
über die an den Nationalpark angrenzenden Wälder, welche vom
Thüringer Forstamt Hainich-Werratal betreut werden.
Die Fahrt ging weiter in
Richtung Heimat, über den Thüringer Wald, bis in die Gegend
von Meiningen. Das Ziel war die Johanniterburg bei Kühndorf. Sie
liegt zwischen Suhl und Meiningen am Fuße des Dolmar. Auf der
Burg gab es eine Führung und anschließend wurde die Gruppe
in den Räumen der Burg mit einem Abendessenbuffet verköstigt.
Nach einem rundum
gelungenen Tag war gegen 23.00 Uhr Ankunft in
Neustadt/Aisch.